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Ein Gezeitenkraftwerk in Frankreich

Gezeitenkraftwerke

Der Weg aus der Krise?

Gezeitenkraftwerke produzieren auf saubere Art und Weise Strom. Doch wie ökologisch sind sie wirklich? ...weiterlesen

Enerdream, Mrz 2017
Ausgabe 03 / 2017

EU-Kommission in Brüssel plant Veränderungen bei Atom und EEG

EU-Kommission nimmt von AKW-Förderplan Abstand

Eigentlich sollte in Brüssel die Förderung von Atomkraftwerken in den EU-Richtlinien verbrieft werden. Doch das Vorhaben wurde gekänzelt. Über die Ökostromförderung in Deutschland wird nochmals nachgedacht, hier soll es wohl Änderungen geben.

Intern hat es laut Berichten einen Entwurf von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia gegeben, wonach europäische Atomkraftwerke leichter zu fördern seien. Da es daraufhin lautstarke Proteste gab, hat sich diese Idee nunmehr erledigt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass es überhaupt keine finanziellen Hilfen mehr für AKW’s gibt.

Subventionen werden in Zukunft von Fall zu Fall entschieden, was den Bau von Atomkraftwerken schwerer macht. Gerade Länder wie Großbritannien und Frankreich sind durch diese Neuerung peinlich berührt, hofften sie doch auf den ein oder anderen schnellen Neubau.

EEG-Umlage im Visier

Auch die EEG-Umlage kommt in Brüssel nicht ungestraft davon; besonders Großverbraucher, die gerne mal von der EEG-Umlage befreit werden, sind betroffen, da Ausnahmen gründlich reduziert werden sollen. Brüssel hat es sich auf die Fahne geschrieben, eine einheitliche europäische Förderpolitik zu gewährleisten, doch so mancher Staat geht immer noch seine eigenen Wege.

Knapp 1700 Unternehmen profitieren in Deutschland zurzeit von einer Befreiung, das ist in Brüssels Augen nicht statthaft – ein Beihilfeverfahren droht Deutschland. Falls das komplette EEG als nicht gestattete Hilfe deklariert wird, bekommt Deutschland ein gewaltiges Problem, da dies zu einer radikalen Reformierung der EEG führen würde. Nach Bekanntwerden der geplanten Aktionen aus Brüssel führten an der Börse die Aktien von Eon und RWE den Dax mit Vorsprung an.

Photovoltaik im Visier

Auch vor Besitzern von Photovoltaikanlagen macht Brüssel nicht halt. Es sei nicht in Ordnung, dass auf PV’s eine 30 jährige garantierte Einspeisevergütung gegeben werde. Wenn es nach Joaquín Almunia geht, ist damit nun endgültig Schluss, stattdessen soll eine Marktprämie das Maß der Dinge werden.

Das bedeutet, dass sich am aktuellen Börsenstrompreis orientiert wird, auf welchen es dann ungeachtet der Technologie nur noch einen Aufschlag gibt. Oettinger ist der Plan zu radikal, er will Obergrenzen für die Umlage festlegen, wenn die Einspeisevergütungen weiterhin Bestand haben sollten.

Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Ein Strauch verliert Blätter im Wind