In Haushalten wird über 80% der Energie für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser benötigt. Ein genauer Blick auf das Heizungssystem ist daher bares Geld wert. Eine moderne Heizungsanlage und die Installation einer solarthermischen Anlage zur Trinkwassererwärmung können den Energieverbrauch und damit die Kosten über 25% senken!

Die Effizienz eines Heizkessels wird nach dem sog. Nutzungsgrad bewertet. Der Nutzungsgrad gibt an, wie viel Prozent des eingesetzten Brennstoffs tatsächlich in Wärme gewandelt werden kann.

Ein Haus sitzt in der Falle
Heizkosten können eine Falle sein.

Auch Thermostate helfen beim Energiesparen:

Jedes Grad Raumtemperatur, das in der Wohnung gesenkt wird, senkt Ihre Heizkosten um ca. 6 %. Dafür müssen Sie nicht ständig mit einem Thermometer herumlaufen oder gar frieren - moderne Thermostatventil, mit denen alle neuen Zentralheizungen ausgerüstet sind, drosseln automatisch die Wärmezufuhr. Diese sind auch bei Altanlagen leicht nachrüstbar und nach Bedarf und Tageszeit für jeden einzelnen Raum programmieren. Also lieber mal einen Pulli anziehen statt sich im T-Shirt in der Wohnung aufzuhalten.

Wann sollte in eine neue Heizungsanlage investiert werden?

- Die Heizung ist 20 Jahre und älter.
- Die Ummantelung des Kessels weist eine hohe Oberflächentemperatur auf, also mehr als lauwarm. Dies deutet auf überhöhte Bereitschaftsverluste hin.
- Die Heizungsanlage muss repariert werden - das kann ein Anlass sein, die Anlage komplett zu erneuern oder den Umstieg auf ein anderes Heizungssystem zu überprüfen.
- Durch Modernisierungsmaßnahmen wurde der Wärmebedarf des Gebäudes deutlich reduziert.