Ein Heissluftballon steht am Himmel Ein Heissluftballon steht am Himmel Ein Heissluftballon steht am Himmel
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Ein Gezeitenkraftwerk in Frankreich

Gezeitenkraftwerke

Der Weg aus der Krise?

Gezeitenkraftwerke produzieren auf saubere Art und Weise Strom. Doch wie ökologisch sind sie wirklich? ...weiterlesen

Enerdream, Dezember 2018
Ausgabe 12 / 2018

Stromfresser im Studentenhaushalt

schaffe schaffe Koste spare

Es scheint, als könne jeder Student mittlerweile anhand eines leeren Kühlschranks oder einer Handymahnung die Uhr stellen: Täglich steigende Unkosten sorgen für häufige Ebbe in der monatlichen Kasse; so wird die jährliche Stromabrechnung zum ganz persönlichen Horrortrip.

Erstmal steht natürlich die Frage im Raum, „Wieso wird Energie eigentlich immer teurer?“. Na weil es immer mehr Studenten gibt, die ihre Bude mit höchst effektiven multimedialen Geräten auf das gängige High-End Level heben müssen. Tja, wenn es so einfach wäre – Tatsache ist, dass der Stromhunger allgemein immer größer wird, aber gleichzeitig die fossilen Energiequellen rar werden. Zusätzlich steigt der Blick für das Wesentliche: Schonung der Natur, verbunden mit Förderung regenerativer Energiequellen.

Familienerbstücke fressen Strom

Und ist die Hütte noch so klein, jede Spelunke hat ihren privaten Energiesauger. Diese zu finden und zu beseitigen, kann eine studentische Meisterleistung sein, die ihresgleichen sucht. Darüber eine eigene Klausur zu schreiben, kann den ein oder anderen Pauker vor Neid erblassen lassen und ihn animieren, sein eigenes Reich auf den Kopf zu stellen, um Stromkosten zu minimieren. Doch wie lassen sich die gemeinen Stromräuber aufspüren und bestenfalls eliminieren? Hier wird den Energiesaugern auf die Spur gegangen.

Am schlimmsten sind die gut gehüteten Familienerbstücke aus Großmutters Zeiten, a la „Jung ich hab da noch meinen alten Kühlschrank im Keller, den darfst Du haben“. Für Oma ist es etwas Besonderes, das alte Stück ihrem Enkel zu geben. Doch alte Kühlschränke haben ein teures Erbe. Vor einigen Jahren lag der Normalverbrauch eines solchen bei ca. 0,84 Kilowattstunden am Tag. Heutzutage sind es ca. 0,36 Kilowattstunden täglich. Macht nach Adam Riese eine Ersparnis von über 50 Prozent.

Was bringt Omas anmutig anzusehendes Schmuckstück, wenn es nicht mit harter Nahrung gefüllt werden kann? Also raus mit dem Teil, und was Sparsames an Land ziehen. Die eingesparten Kröten können sinnreich in flüssiges Brot und fettige Pizza umgesetzt werden.

Kleine Fallen, große Wirkung

Als Student sollte man sich nicht mit so profanen Fragen herumschlagen, wo das Geld für einen neuen Kühlschrank her soll. Schließlich hat man es ja auch geschafft, handy- und computertechnisch auf dem neuesten Stand zu sein. Getreu nach dem Motto: Mama wird’s schon richten, können die rhetorischen Fähigkeiten aufpoliert und theoretisches Wissen im harten Alltagsleben trainiert werden.

Wenn das neue gute Stück nun die eigenen vier Wände erreicht hat, sollte man nicht den Fehler machen und ihn vor die röchelnde aber funktionierende Heizung zu stellen. Der Kühlschrank muss sich ganz schön abstrampeln, um die gewünschte Temperatur zu erreichen, wenn er neben der Heizung geparkt wird; schnell wird das neue High-Tech-Gerät wieder ungewollt zum Stromfresser.

Und dann wäre da noch das Gerät mit den vielen bunten beweglichen Bildern. Geheimtipp am Rande: Nichtgucken ist am sparsamsten; die Zeit kann sinnfrei für Lernen genutzt werden, was den Studienrat freut. Verfällt man doch einmal dem viereckigen Kasten, sollte er nicht auf standby bleiben – bis zur nächsten Nutzung frisst er sonst heimlich still und leise die hart verdienten Kröten.

Spar-Möglichkeiten ohne große Veränderungen

Wenn ein neues Gerät angeschafft wird – und ja, das gilt auch für Handys und Computer – kann man sich eingehend mit dem jeweiligen Stromverbrauch des Gerätes beschäftigen. Es muss nicht direkt das Neueste auf dem Markt gekauft werden, oftmals hat das Vorläufermodell fast genauso gute Werte, ist aber im Einkauf um einiges preiswerter.

Jeder Student muss sich auf das Wesentliche konzentrieren und hat daher meist nicht die Zeit, sich mit dem profanen Haushalt zu beschäftigen. Um unnötiges Aus- und Anschalten zu vermeiden, können mehrere Stromverbraucher an eine gemeinsame Steckdosenleiste mit An- und Ausschalter angeschlossen werden. So braucht man den Finger nur für einen Schalter bewegen und spart dadurch Strom.

Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Ein Strauch verliert Blätter im Wind