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Ein Gezeitenkraftwerk in Frankreich

Gezeitenkraftwerke

Der Weg aus der Krise?

Gezeitenkraftwerke produzieren auf saubere Art und Weise Strom. Doch wie ökologisch sind sie wirklich? ...weiterlesen

Enerdream, Dezember 2018
Ausgabe 12 / 2018

Desertec bald am Start?

 

Schon gehört? 2012 ist es soweit! Das Projekt Desertec steht in den Startlöchern. Es handelt sich um ein Solarkraftwerk in der Wüste von Südafrika. Dieses Kraftwerk soll dafür sorgen, dass mehr saubere Energie produziert wird. Aufgrund des Atomausstiegs wird dieses Solarkraftwerk mit großer Hoffnung erwartet.

Auf einer 12 Quadratkilometer großen Fläche wird dieses Kraftwerk gebaut, was bedeutet, das diese Anlage allein 500 Megawatt produzieren soll. 2 dieser Anlagen sind in der Lage, ein Atomkraftwerk, welches auf dem neusten Stand ist, zu ersetzen.

Das Gesamtprojekt soll über 2 Milliarden Euro kosten. Allein die erste Bauphase mit einer Kraftwerksleistung von 150 Megawatt wird über 600 Millionen Euro kosten. Der Projektleiter geht davon aus, dass es nach Baubeginn noch ca. 3 bis 4 Jahre dauert, bis der erste Strom fließen wird. Die produzierte Energie wird sowohl in der Region verwendet, als auch nach Europa exportiert.

Startzeichen

Solarzellen in der Sonne
Desertec am Start

Die Planungsgesellschaft war der Meinung, dass dieses enorme Projekt erst im Jahr 2015 realisiert wird. Aber durch Mithilfe von der Deutschen Bank, RWE, E.ON, und Siemens soll das Projekt früher starten, als geplant. Innerhalb der nächsten Wochen soll die Entscheidung über den genauen Standort des Desertec-Solarprojekts in Marokko fallen. Spannend bleibt nach wie vor, welches Sonnenkraftwerk nun letztlich gebaut wird; zwischen Photovoltaik und Solarthermie gibt es ein Kopf-an-Kopfrennen.

Den Desertec-Plänen zufolge soll Europa künftig einen Teil seines Stroms emissionsfrei in den Wüsten Nordafrikas gewinnen. Grundsätzlich soll 15% für den Eigenbedarf Nordafrikas produziert werden. Ein weiterer Teil wird zu den Erzeugerländern wie z.B Deutschland fließen. Bis 2050 soll das Investitionsvolumen der Initiative ca. 400 Milliarden Euro betragen.

Die Planungsgesellschaft DII ist bereit, ca. 30% der Investition zu übernehmen.

Derzeit gibt es zusätzlich Verhandlungen mit dem Umwelt- und Wirtschaftsministerium, Thema ist eine eventuelle Beteiligung des Bundes.

Die Führungsrolle bei diesem Wüstenstromprojekt wird wahrscheinlich Deutschland übernehmen, auch Frankreich, Italien, Spanien und die EU sind an diesen Gesprächen beteiligt.

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