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Ein Gezeitenkraftwerk in Frankreich

Gezeitenkraftwerke

Der Weg aus der Krise?

Gezeitenkraftwerke produzieren auf saubere Art und Weise Strom. Doch wie ökologisch sind sie wirklich? ...weiterlesen

Enerdream, Dezember 2018
Ausgabe 12 / 2018

Zu viele Stromkunden zahlen immer noch zu viel

effektive Stromkostensenkung

Nach Angaben der Bundesnetzagentur befinden sich immer noch 44 Prozent aller Stromkunden in Deutschland im Grundversorgungstarif ihres regionalen Stromversorgers.

Diese Grundversorgungstarife sind oft sehr viel teurer als andere Angebote, die seit der Liberalisierung des Strommarkts für die Verbraucher verfügbar sind. Insgesamt gibt es zurzeit in Deutschland 1100 Stromanbieter – im Schnitt kann der Verbraucher zwischen 100 Angeboten an seinem Wohnort auswählen.

Der nur mäßigen Wechselbereitschaft der Kunden will die Bundesregierung jetzt mit einer neuen Verordnung begegnen, die seit dem 1. April in Kraft ist. Diese halbiert die bisher geltenden Kündigungsfristen.

Wer jetzt aus seinem Grundversorgungstarif aussteigen und einen günstigeren Stromlieferungsvertrag abschließen will, kann dies mit einer Frist von zwei Wochen tun. Außerdem sieht die neue Verordnung vor, dass der Ausstieg aus dem alten Vertrag innerhalb von drei Wochen umgesetzt werden muss. Die bisherige Vorschrift, dass neue Verträge nur zum Ersten eines Monats beginnen können, wurde gestrichen.

Kündigungsfristen

Die Verkürzung der Kündigungsfristen ist ein weiterer Schritt zur Verstärkung des Wettbewerbs auf dem Strommarkt, der sich auch positiv auf die Strompreise auswirken soll. Gerade vor kurzem hatte der größte Stromversorger in Deutschland die Preise für die Stromversorgung über sieben Prozent erhöht.

Trotz steigender Strompreise ist die Wechselbereitschaft in Deutschland aber immer noch wenig ausgeprägt. Nur 35 Prozent sind grundsätzlich bereit, ihren Stromanbieter zu wechseln – obwohl der Aufwand dafür denkbar gering ist.

Wie funktioniert ein Strompreis Vergleich?

Der potenzielle Stromwechsler benötigt lediglich die Information über seinen eigenen Stromverbrauch, um mit dieser schnell und bequem auf Internet-Vergleichsportalen zwischen den Angeboten in seiner Region auswählen zu können. Oft reichen nur wenige Klicks, um eine übersichtliche Darstellung der verfügbaren Tarife zu erhalten und Preise und Leistungen zu vergleichen. Nach dem Ausfüllen eines Vertragsformulars übernimmt dann der neue Anbieter alle für den Versorgerwechsel notwendigen bürokratischen Formalitäten.

Die nächsten Monate werden zeigen, ob die neuen Kündigungsfristen die Wechselbereitschaft der Stromkunden in Deutschland tatsächlich steigern werden.

Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Ein Strauch verliert Blätter im Wind