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Ein Gezeitenkraftwerk in Frankreich

Gezeitenkraftwerke

Der Weg aus der Krise?

Gezeitenkraftwerke produzieren auf saubere Art und Weise Strom. Doch wie ökologisch sind sie wirklich? ...weiterlesen

Enerdream, Dezember 2018
Ausgabe 12 / 2018

Zeitbombe Fukushima; Strahlenbelastung sehr hoch

Gefahr in Japan

1800 Millisievert pro Stunde wurde an radioaktiver Strahlenbelastung an einem Wassertank am AKW in Fukushima gemessen. Eine Dosis, die nach wenigen Stunden tödlich ist. Auf Nachfrage, warum diese hohen Werte erst jetzt bekannt seien wurde argumentiert, dass inzwischen bessere Geräte eingesetzt würden die diese hohen Strahlungen genauer messen. Bei diesem Argument wurde wohl übersehen, dass selbst die ältesten Geigerzähler bei einem so immensen Wert ausschlagen.

 

AKW-Betreiber und die Verschleierungstaktik

Tepco – der verantwortliche AKW-Betreiber – rückt mit Informationen bekanntermaßen seit längerem nur tröpfchenweise heraus; je weniger bekannt ist, umso besser. Doch gerade erst sickerte die Information durch, dass 300 Tonnen hochradioaktiv verseuchtes Wasser aus einem Lagertank in die Erde ausgelaufen sind.

Dass Fass buchstäblich zum Überlaufen bringt Strontium 90, welches ebenfalls in einem Abwassergraben, der zum Meer führt gefunden wurde. Auf den ersten Blick hat dieses chemische Element Ähnlichkeit mit Calcium, weswegen es vom Körper nicht als Bedrohung empfunden und daher im Knochenmark und in den Knocken eingelagert wird. Ein oftmals tödlicher Trugschluss. Da Strontium radioaktive Substanzen enthält, animieren diese ein Tumorwachstum; auch Leukämie ist eine häufige Folge.

Japanische Regierung machtlos

Aufgrund der neuen Erkenntnisse erhöhte die Atomaufsicht die Gefahrenstufe von drei ("ernster Zwischenfall")auf Stufe sieben. Diese Heraufstufung straft die Regierung Lügen, welche Ende letzten Jahres noch erklärte, dass sie die Atomruine im Griff habe.

Die Realität sieht anders aus, zumal zusätzlich jeden Tag hunderte Tonnen Grundwasser sich mit dem kontaminierten Kühlwasser vermischen. Um der Situation Herr zu werden, möchte die japanische Regierung den Betreiber des Kraftwerks mit Steuergeldern unterstützen. So soll gewährleistet werden, dass der Kampf gegen das atomar verseuchte Wasser aufgenommen wird.

Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Ein Strauch verliert Blätter im Wind