Ein Heissluftballon steht am Himmel Ein Heissluftballon steht am Himmel Ein Heissluftballon steht am Himmel
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Gezeitenkraftwerke

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Enerdream, Dezember 2018
Ausgabe 12 / 2018

Windräder – leise Gefahr für Fledermäuse

plötzliche Flugbahnunterbrechnung

Dass Vögel in Windräder geraten, ist allgemein bekannt, hier wurde Abhilfe geschaffen, indem diese nicht mehr in die Fluglinien der Zugtiere gebaut wurden. Jedoch leidet noch eine Tierart unter den Windrädern, von der man es nicht erwarten würde: Fledermäuse

Fledermäuse schlafen tagsüber und werden erst in der Dämmerung bzw. nachts aktiv. Hier jagen sie im rasanten Flug Insekten. Wer solch einer Fledermaus gerne einmal zusehen möchte, sollte sich eine Straßenlaterne ausgucken, die in der Nähe eines Waldes steht. Angezogen durch das Licht, schwirren reichlich Insekten um dieses herum. Diese sind wiederum eine leichte Beute für Fledermäuse. Nicht selten kann man beobachten, wie sie sich pfeilschnell auf die Beute stürzen und genauso leise wieder weg sind, wie sie gekommen sind.

Fledermäuse und ihr Radar

Eigentlich erwartet man, dass Fledermäuse jedes noch so hohe Gebäude umfliegen können, schließlich verfügen sie über eine ausgezeichnete Orientierungshilfe. Was jedoch allgemein nicht so bekannt ist, ist die Tatsache, dass der Schalltrichter des Flughundes nach vorne orientiert ist. Objekte, die sich von oben oder von unten mit großen Geschwindigkeiten bewegen, können nicht wahrgenommen werden. .

Das Genick bricht den Fledermäusen übrigens nicht das Rotorblatt – wobei dies hin und wieder auch vorkommt – sondern der plötzliche Druckabfall. Diesen können die Lungen, welche wie kleine Beutel aussehen, nicht kompensieren. Als Folge platzen die Blutgefäße und die Fledermaus verblutet von innen.

Abhilfe für die Fledermaus

Die kleinen Flughunde stehen in Deutschland unter besonders strengem Schutz. Dementsprechend wird auf die kleinen intelligenten Tiere Rücksicht genommen. Da die Fledermäuse meist zu bestimmten Jahreszeiten und Witterungen fliegen, werden in diesem Zeitraum die Windanlagen abgeschaltet oder später hochgefahren.

Das Bundesumweltministerium hat hierzu eine Studie in Auftrag gegeben, welche auch von Stromanbieterfirmen unterstützt wird. Die Betreiberfirmen haben ein begründetes Interesse an diesen Auswertungen, da sie eine gewisse Planungssicherheit beim Bau von neuen Windkraftanlagen benötigen.

Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Ein Strauch verliert Blätter im Wind