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Ein Gezeitenkraftwerk in Frankreich

Gezeitenkraftwerke

Der Weg aus der Krise?

Gezeitenkraftwerke produzieren auf saubere Art und Weise Strom. Doch wie ökologisch sind sie wirklich? ...weiterlesen

Enerdream, September 2017
Ausgabe 09 / 2017

Nachhaltiges und umweltbewusstes Bauen mit Holz

Holz ist modern

Die Skandinavier machen es uns seit Jahrhunderten vor: Ein Großteil ihrer Häuser besteht aus Holz, weil dieser Rohstoff natürlich, gesund und vor allem nachwachsend ist.

Die Ressourcen unseres Planeten werden geschont und der Klimawandel wird verlangsamt, wenn als Baustoff Holz verwendet wird.

Dies mag sich im ersten Augenblick seltsam anhören.

Doch Bauen und sogar Heizen mit Holz schont die Umwelt und vermindert den Treibhauseffekt. Voraussetzung: Bäume werden ausreichend nachgepflanzt und es wird kein Raubbau wie in den Tropen betrieben.

Wie sorgen Bäume für Klimaschutz

Unser heimischer Wald ist eine effektive Naturfabrik, weil Bäume ein nachwachsender Rohstoff sind. Holz muss nicht produziert werden, Holz wächst mithilfe von CO², Wasser, Licht und Nährstoffen aus dem Erdreich ganz von selbst. Nebenbei produzieren Bäume und alle anderen Pflanzen mittels Photosynthese Sauerstoff. Hierbei wird das im Holz gespeicherte/gebunde CO² einfach umgewandelt und somit als Klimakiller unschädlich gemacht.

Holz als Baustoff toppt in punkto Nachhaltigkeit alle anderen Baumaterialien. Alleine die Unmengen Sand, die für die Herstellung von Zement und Beton benötigt werden, sprechen für sich. Der Sand wird nicht etwa aus der Wüste abtransportiert, wo es genug davon gibt, denn Wüstensand ist aufgrund seiner besonderen Kornbeschaffenheit nicht zum Bauen geeignet. Sondern Sand wird vermehrt an den Küsten ärmerer Länder abgebaut. Mit der Folge, dass deren Küstenregionen schrumpfen.

Zudem werden für den Abbau und die Verarbeitung mineralischer Baustoffe unzählige Maschinen benötigt, deren Treibstoffe die Umwelt belasten. Doch zurück zu den Bäumen und zum Rohstoff Holz.

Holz ist der bevorzugte Werkstoff beim Hausbau

Selbst für viele Massivhäuser aus Stein wird Holz verwendet: für die Verschalung, für das Dachgerüst, für die Innenverkleidung. Reine Holzhäuser werden als Fertigteilhäuser in Blockbohlen- oder Holzverbundbauweise gefertigt. Auch wenn uns die Blockbohlenbauweise hauptsächlich aus Westernfilmen bekannt ist und wir Holzhäuser mit Kanada oder Amerika in Verbindung bringen - die Technik hat ihre Ursprünge in Europa.

In den hiesigen waldreichen Gegenden diente diese Bauweise seit vielen Jahrzehnten zur Errichtung von Hütten, Wohnhäusern und Bauwerken aller Art. Wenn es heute darum geht, ein Ökohaus mit gesundem Wohnklima aus nachhaltigen Baustoffen zu errichten, dann gehören Blockbohlenhäuser zu den Favoriten. Ein Blockbohlenhaus besitzt hervorragende wärmedämmende Eigenschaften, eine faszinierende ursprüngliche Aura und bildet eine Einheit mit seiner Umwelt.
Übrigens basiert die Berufsbezeichnung Zimmermann auf der Blockbohlenbauweise, weil die verschiedenen Eckverbindungen Zimmer genannt werden.

Wohnen und Leben im Einklang mit der Natur

Wer ein Holzhaus baut, spart nicht nur Energie, sondern trägt gleichzeitig für den Klimaschutz bei, weil der CO²-Gehalt in der Atmosphäre verringert wird. Auf den Punkt gebracht:

  • Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, Holzhäuser überdauern mehrere Baumgenerationen
  • Holz besitzt einen hervorragenden Wärmeschutz und sorgt für ein prima Klima (innen wie außen)
  • Holz ist recycelbar und lässt sich umweltgerecht entsorgen oder erneut verwenden
  • Holz ist der Baustoff der Zukunft

 

Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Ein Strauch verliert Blätter im Wind