Ein Heissluftballon steht am Himmel Ein Heissluftballon steht am Himmel Ein Heissluftballon steht am Himmel
Bild
Ein Gezeitenkraftwerk in Frankreich

Gezeitenkraftwerke

Der Weg aus der Krise?

Gezeitenkraftwerke produzieren auf saubere Art und Weise Strom. Doch wie ökologisch sind sie wirklich? ...weiterlesen

Enerdream, November 2017
Ausgabe 11 / 2017

Logistik und Nachhaltigkeit bilden keinen Widerspruch

 

Logistikunternehmen arbeiten für die Zukunft

Logistik setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, logica (Vernunft) und lego (denken).

Die Wurzelwörter stehen von der Erklärung her für sich und in Zeiten der Globalisierung und dem Outsourcing einzelner Arbeitsabläufe an externe Unternehmen, ist die logi(sti)sche Symbiose mit der Begrifflichkeit Nachhaltigkeit nur konsequent.

Logistische Nachhaltigkeit

Logistik soll grün sein, doch die Farbe alleine lässt die Umwelt nicht aufatmen, es gehört der nötige Background dazu. Daher gehören zur grünen Logistik umweltschonende Transportkonzepte, mit deren Hilfe Treibstoff und der Ausstoß von Kohlendioxid reduziert werden können.

Eine nachhaltige Logistik sollte sich an ändernde Bedingungen anpassen, ohne die fundamentalen Ressourcen endgültig aufzubrauchen. Dies bezieht sich sowohl auf die natürlichen und begrenzten Rohstoffe für den Treibstoff als auch auf die Umweltbelastung zum Beispiel durch den CO² Ausstoß. Gerade im Bereich Treibstoff ist viel Einsparpotential möglich, wie die Bundesvereinigung für Logistik deutlich macht.

Doch Green Logistics beinhaltet mehr, als nur eine Treibstoffreduzierung. Sämtliche Ressourcen, welche für einen Logistikprozess eingesetzt werden - angefangen von reiner Energie, bis hin zu Verbrauchsmaterialien wie Stift und Papier - müssen unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes genutzt und optimiert werden.

Nachhaltigkeit: Ursache und Wirkung im Logistikbereich

Die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Umweltschutzes ist in fast jedermanns Munde. Klimaerwärmung, Treibhausgase und wetterbedingte Naturkatastrophen nehmen zu und lassen sich nicht mehr leugnen. Auch die Ursachen dieser Phänomene sind inzwischen weitgehend bekannt und erforscht.

Die klimabedingten Katastrophen treten weltweit auf und fordern viele Menschenleben. Laut einer Statistik der Welt-Meteorologie-Organisation WMO sind diese gravierenden Naturkatastrophen, die in den Jahren von 1970 bis 2012 erforscht worden sind, unverhältnismäßig schnell angestiegen.

Inzwischen sterben pro Jahr rund 45.000 Menschen an den Folgen der Klimaerwärmung, viele davon auch in Europa. Insgesamt sind in einem Zeitraum über 43 Jahre Schäden von 2,4 Billionen US-Dollar entstanden und fast 2 Millionen Menschen zu Tode gekommen. Auch in Deutschland häufen sich Naturkatastrophen durch die Klimaerwärmung. Ein nachhaltiger Umweltschutz ist daher dringend notwendig.

Logistikunternehmen und Nachhaltigkeit

Die Unternehmensbranche hat inzwischen erkannt, dass es gerade im Logistikbereich ohne Nachhaltigkeit mit umweltschonenden Konzepten keine Zukunft mehr gibt. So wurde schon 2011 die Studie „Delivering Tomorrow - Zukunftstrend Nachhaltige Logistik“ der Deutschen Post DHL in Auftrag gegeben.

Auch Kaiser+Kraft - eines der führenden Versand- und Logistikunternehmen für Büro und Betrieb - ist sich seiner Verantwortung für den Umweltschutz bewusst. Dem grossen Unternehmen DHL folgend, ist seit 2011 Kaiser+Kraft sehr daran interessiert, die Nachhaltigkeitsleistungen zu verbessern. Umwelt- und Klimaschutz sowie Fairness und Konsequenz spielen dabei ganzheitlich eine große Rolle.

In der Unternehmensführung werden sämtliche innerbetriebliche Bereiche beachtet, vom Einkauf und Verkauf über die Logistik zum Marketing. Jedes Jahr werden dabei die Fortschritte überprüft und neue ehrgeizige Ziele gesetzt. Eine freiwillige Selbstkontrolle ist dabei genauso selbstverständlich wie transparente und nachvollziehbare Arbeitsschritte.

Fakten, Zahlen und Daten können dem jährlich veröffentlichten TAKKT Nachhaltigkeitsbericht entnommen werden.

Wie gestaltet sich nachhaltiger Versand?

Die Nachhaltigkeit in der Logistik beginnt bereits bei der Verpackung und der Lagerung der Waren. Eine stärkere Automatisierung der einzelnen Abläufe ermöglicht das Einsparen von Energie und Zeit. Für das Beladen und den Transport der Lkws sollte das Tetris-Prinzip (nach dem vor gut 30 Jahren entwickelten Spiel von Alexei Paschitnow) gelten, in der jede noch so kleine Lücke genutzt wird, um Kraftstoff zu sparen.

Zudem verbessert die erfolgreiche und konsequente Umsetzung eines CO2-neutralem Versands ohne Umwege oder Leerfahrten die Nachhaltigkeit, und somit den Umweltschutz.

Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Ein Strauch verliert Blätter im Wind