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Ein Gezeitenkraftwerk in Frankreich

Gezeitenkraftwerke

Der Weg aus der Krise?

Gezeitenkraftwerke produzieren auf saubere Art und Weise Strom. Doch wie ökologisch sind sie wirklich? ...weiterlesen

Enerdream, Dezember 2018
Ausgabe 12 / 2018

101 Tipps zum Strom sparen

Inhaltsverzeichnis

Sparfuchsprogramm für Klevere

Stromkosten sind allgegenwärtig, sobald ein Gerät im Haus eingeschaltet wird, kann jeder anhand des Stromzählers zusehen, wie das mühsam verdiente Geld das Haus wieder verläßt. Schnell festigt sich der Gedanke des konsequenten Stromsparens; schließlich wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch der persönliche Geldbeutel.

Die üblichen Tipps, wie zum Beispiel Geräte nicht auf Standby laufen zu lassen, sind bekannt und werden meist auch schnell umgesetzt. Doch was für Möglichkeiten gibt es sonst noch? 100 und eine Möglichkeit (es gibt natürlich noch viel mehr)sind ein guter Anfang, um effektiv Energie im Haushalt zu sparen.

 

1. Kaufen Sie sich einen neuen Kühlschrank - Energieeffizienzklasse A++!
2. Die Größe des Kühlschranks sollte so klein wie möglich gewählt werden.
3. Gefriergeräte regelmäßig abtauen!
4. Sorgen Sie für eine gute Be- und Entlüftung der Gefriergeräte.
5. Alle Gefriergeräte sollten einen ausreichenden Abstand zur Wand haben.
6. Je niedriger die Temperatur im Raum, umso weniger Strom verbrauchen Gefriergeräte!
7. Eisbildung im Kühlschrank sollte vermieden oder so weit wie möglich verringert werden.
8. Stellen Sie keine heißen oder warmen Lebensmittel in den Kühlschrank.
9. Eine geöffnete Kühlschranktür lässt den Energieverbrauch in die Höhe schnellen. Wer Ordnung im Kühlschrank hält, spart Zeit beim Suchen!
10. Den Kühlschrank nicht in der unmittelbaren Nähe von Wärmequellen positionieren.
11. Der Kühlschrank sollte auch nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
12. Wenn es nötig ist, sollte die Türdichtung des Kühlschranks erneuert werden.
13. Zwei Grad mehr im Kühlschrank können bis zu 15 Prozent Energie einsparen!
14. Kaufen Sie sich eine neue Waschmaschine - ebenfalls A++!
15. Die Waschmaschine nur dann anschalten, wenn die Wäschetrommel wirklich voll ist!
16. Auf Vorwaschprogramme kann in der Regel verzichtet werden.
17. Den Wäschetrockner wirklich nur dann einsetzen, wenn es unbedingt nötig ist.
18. Eine Waschmaschine mit hohen Schleuderzahlen kann die Wäsche besser vortrocknen und verringert den Einsatz des Trockners.
19. Im Sommer die Wäsche draußen aufhängen!
20. Auch für den Wäschetrockner gilt: Immer bis zur maximalen Aufnahmemenge füllen!


21. Bügelwäsche nur so lange trocknen, bis sie bügelfeucht ist.
22. Wer mit 40 Grad statt mit 60 Grad wäscht (was in der Regel ausreicht), kann bis zu 50 Prozent Energie sparen.
23. Auf Kochwäsche sollte generell verzichtet werden.
24. Achten Sie beim Neukauf von Geräten auch auf folgende Labels:
Der blaue Engel
EU-Umweltzeichen (Euroblume)
Energy Star
TCO Label
25. Weg mit der elektrischen Zahnbürste - zurück zur alten (handbetriebenen)!
26. Hat ein Gerät eine Energiespartaste? Immer drücken!
27. In den Ferien alle Geräte zu Hause abschalten!
28. Mit dem Strommessgerät auf die Suche gehen: Es finden sich bestimmt versteckte Stromfresser.
29. Fernseher und Stereoanlage nicht über die Fernbedienung, sondern direkt am Gerät ausschalten.
30. Grundsätzlich gilt: Jedes Gerät, das nicht gerade unbedingt gebraucht wird, sollte ausgeschaltet werden!
31. Für Standby-Geräte sind abschaltbare Steckerleisten praktisch.
32. Wenn keine abschaltbare Steckerleiste vorhanden ist, hilft nur eins: Stecker ziehen!
33. Tückische Standbygeräte, die ihren Stromverbrauch nicht durch eine Leuchtdiode anzeigen, lassen sich auch ohne Strommessgerät ermitteln:
Wenn sie sich warm anfühlen, verbrauchen sie Strom!
34. Wenn das Handy aufgeladen ist, auch das Ladegerät aus der Steckdose ziehen!
35. Mini-Solarpanels für die Fensterscheibe helfen beim Aufladen von Handy, Smartphone & Co.
36. Auch für Akkus gibt es leistungsfähige Solar-Aufladegeräte.
37. Anstelle von strombetriebenen Radios Geräte mit Kurbelbetrieb und Solarpanel benutzen.
38. Musik hören macht Spaß, aber zu große Lautstärke nervt nicht nur die Nachbarn, sondern frisst auch Strom!
39. Flachbildschirme (gilt für TV und Computer) verbrauchen weniger Strom - raus mit den alten, klobigen Röhrenkisten!
40. Achten Sie beim Computerkauf auf Energieeffizienz.

41. Wenn Sie nicht unbedingt einen PC brauchen, schaffen Sie sich einen Laptop an! Ein Laptop verbraucht wesentlich weniger Strom!
42. Stellen Sie den Bildschirm nicht zu hell ein.
43. Schalten Sie den Bildschirm aus, wenn der Computer nicht benutzt wird.
44. Unbenutzte Geräte (zum Beispiel auch auch USB-Sticks) vom Computer abtrennen, wenn diese nicht benutzt werden.
45. Dokumente sollten vor dem Ausdrucken noch am Bildschirm auf Fehler überprüft werden, um überflüssige Ausdrucke zu vermeiden.
46. Immer darauf achten, dass Drucker und Scanner ausgeschaltet sind, wenn sie nicht benutzt werden.
47. Wählen Sie einen möglichst dunklen Bildschirmschoner!
48. Die Power-Management-Funktionen des Computers sollten sinnvoll eingestellt sein.
49. Lassen Sie nicht immer und überall das Licht brennen - am besten nur dort, wo man sich gerade aufhält.
50. Überprüfen Sie in Ihrem Haushalt, welche Lichtquellen wirklich nötig sind.
51. Stellen Sie fest, welche Lichtstärke im Raum ausreichend ist und kaufen Sie dementsprechend die Leuchtmittel.
52. Gestalten Sie Ihre Räume so, dass natürliche Lichtquellen genutzt werden.
53. Der Arbeitsplatz sollte sich dort befinden, wo der beste natürliche Lichteinfall ist.
54. Verwenden Sie nur noch Energiesparlampen!
55. Noch energiesparender als die herkömmlichen Energiesparlampen sind LED-Lampen.
56. Halogenlampen sind keine Energiesparlampen!
57. Glühbirnen sind ein absolutes No-Go!
58. Bewegungsmelder sorgen dafür, dass nur dann Licht brennt, wenn es nötig ist - besonders für den Außenbereich ein guter Tipp!
59. Ebenfalls für den Außenbereich sind Solarleuchten sehr gut geeignet.
60. Induktions-Kochfelder verbrauchen deutlich weniger Strom.

61. Nutzen Sie die Restwärme von Herdplatten!
62. Gleiches gilt für die Restwärme des Backofens.
63. Durch die Nutzung der Umluft-Funktion des Backofens kann Zeit und Strom gespart werden.
64. Verzichten Sie darauf, den Backofen vorzuheizen!
65. Beim Kochen mit Kochtöpfen den Deckel nicht vergessen! Das sorgt für Wärmespeicherung.
66. Glasdeckel verwenden! So kann man ohne Anheben des Deckels einen Blick auf den Inhalt werfen.
67. Gleiches gilt für den Backofen: Ein Sichtfenster muss sein!
68. Kochtöpfe immer nur auf passende Herdplatten stellen, sonst wird überflüssige Energie verbraucht.
69. Immer den kleinstmöglichen Topf verwenden!
70. Schnellkochtöpfe verwenden - diese sparen bis zu 50 Prozent der Energie!
71. Eier im Kochtopf zubereiten? Das ist nicht nur unpraktisch, sondern auch teuer. Ein Eierkocher hilft beim Stromsparen.
72. Je weniger Wasser beim Kochen benutzt wird, umso besser für die Umwelt. Das gilt zum Beispiel für Reis, Kartoffeln usw.
73. Die Mikrowelle spart nicht nur Zeit, sondern auch Strom.
74. Überlegen Sie, ob sich eine Umstellung auf Gasherd lohnen würde!
75. Dosen kann man auch mit der Hand öffnen. Elektrische Dosenöffner sind überflüssiger Luxus!
76. Auch ein elektrisches Brotmesser hat im Haushalt nichts zu suchen!
77. Der richtige Einsatz einer Spülmaschine ist energieeffizienter als Handwäsche.
78. Die Spülmaschine nur dann einsetzen, wenn sie voll gefüllt ist!
79. Grobe Speisereste sollten zuerst mit der Hand entfernt werden, bevor das Geschirr in die Spülmaschine kommt.
80. Überprüfen Sie, ob die Spülmaschine an die Warmwasserleitung (Zentralheizung) angeschlossen werden kann.

81. Eine Isolierkanne hält den Kaffee genauso gut warm wie eine angeschaltete Kaffeemaschine.
82. Tut eine Klimaanlage wirklich not? Intelligente Raumkonzeptionen können diese Stromfresser überflüssig machen.
83. Umweltschutzpapier verwenden - für dessen Herstellung wird weniger Strom verbraucht.
84. Offene Vorhänge in der Dämmerung sorgen dafür, dass das Licht später angeschaltet wird.
85. Oft ist Dreck am Boden schneller mit Handfeger und Schaufel entfernt als mit dem Staubsauger.
86. Einen herkömmlichen Durchlauferhitzer durch einen elektronischen austauschen: Dadurch spart man bis zu 10 Prozent Strom!
87. Wechseln Sie zu einem billigen Stromanbieter! Das drosselt zwar nicht den Stromverbrauch, man spart aber Geld!
88. Wechseln Sie zu einem Ökostromanbieter! Dann verbrauchen Sie nur umweltfreundlich produzierten Strom.
89. Lassen Sie sich einen Termin beim Energieberater Ihrer Verbraucherzentrale geben.



Und hier noch ein paar nicht ganz ernst gemeinte Vorschläge:

90. Rote Farbe kaufen und die Wände damit streichen - das hat die psychologische Wirkung, dass es einem viel wärmer vorkommt, als es wirklich ist. Spart Heizkosten!
91. Nicht immer nur fernsehen, sondern auch mal aus dem Fenster gucken - das ist oft interessanter als das, was im TV geboten wird!
92. Wechseln Sie zu einem teuren Stromanbieter, das animiert zum Stromsparen!
93. Lagerfeuer in der Küche hält warm - und das halbe gegrillte Schwein erfreut den Magen
94. Früh ins Bett statt Fernseher hält fit, munter und freut die Ehe
95. Im Winter den Kühlschrank abschalten und den Inhalt vor die Tür stellen - achten Sie aber auf streundende Hunde!
96. Statt energieintensiver Internet-Recherche kann man auch einfach mal wieder zum Buch greifen! Wo war nochmal Opas Lexikon?
97. Selbstgemachte Hausmusik ersetzt die Stereoanlage!
98. Ein kleines Kasperle-Theater ist eine lustige Alternative zu drögen Fernsehabenden!
99. Ein Hamster ist nicht nur ein putziges Haustier, sondern kann - bei entsprechender Manipulation seines Laufrades - auch für Hausstrom sorgen!
100. Für Hardcore-Stromsparer: Schalten Sie alle nicht unbedingt lebensnotwendigen Geräte ab!
101. Wer ganz auf Strom verzichten will, sollte das einfach mal versuchen; unsere Vorfahren konnten das ja auch! :-)

 

Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Eine Segelyacht segelt in den Wolken Ein Strauch verliert Blätter im Wind